Trauern in Gemeinschaft

Trauer, Gemeinschaft und das Wissen der Klagefrauen

Trauern in Gemeinschaft

Ein Buch über die Trauer, die Gemeinschaft braucht, um durchlebt zu werden. Es beschreibt alte europäische Trauerpraktiken und Kulturtechniken, in denen Abschiede gemeinsam durchlebt und das Leid gemeinsam erfahren werden konnte. Daraus resultiert ein bewusster, selbstbestimmter Umgang mit Trauer, der uns die Kontrolle über diese mächtigen Gefühle zurückgeben kann.

Trauer als kollektive Aufgabe

Solange Trauer als ein individuelles Problem verstanden wird, das behandelt, bewältigt oder bearbeitet werden muss, wird sie als beschwerlich und unangenehm erlebt. Viele von uns lässt der Tod erstarren, macht er sprachlos, während unsere Vorfahren geschrien, geklagt, getanzt und gelacht haben.

Den Abschiedsschmerz gemeinsam zelebrieren

In allen Kulturen und spirituellen Traditionen haben Menschen Formen entwickelt, um ihre Trauer, ihre Wut und Verzweiflung, ihre Liebe oder Hoffnungen in Zeiten des Abschieds auszudrücken. Und anders, als wir es inzwischen gewohnt sind, haben sie dazu meist gemeinsam den Abschiedsschmerz zelebriert. Sie haben Trauer als Anlass für ein Fest genommen, bei dem nicht nur die engsten Angehörigen erwünscht waren, sondern das ganze Dorf.

Das Trauerwissen unserer Vorfahren

Dieses Wissen unserer Vorfahren ist verschüttet. Trauer-Unterstützende, wie die mit Gesten und Worten mitfühlenden Klagefrauen, haben aufgehört, für die Gemeinschaft tätig zu sein. Entsprechend ist es immer weniger verbreitet, den Schmerz mit anderen zu teilen. Die Folgen sind vielfältig, manche erschreckend: Depressionen, immer mehr Menschen, die in der Trauer alleine sind, und andere, die bisher kaum Berührungen mit Tod oder Trauer hatten. Der Tod auf der einen und die Trauer auf der anderen Seite, sie haben sich aus den Augen verloren.

Lernen von den Klagefrauen

Klage, Trauer, eine zeitgemäße Trauerkultur in unserer modernen Gesellschaft, in unseren Straßen, in unseren Netzwerken – wie sähe sie aus? Dieser Frage folgt das Buch und die Autorin begibt sich dazu auf die Spuren der alten, einst weit verbreiteten und für Individuum und Gesellschaft bedeutungsvollen Tradition: der gemeinschaftlichen Trauerklage.

Buchempfehung

Das Buch »Trauer in Gemeinschaft« ist im Mai 2016 erschienen

Taschenbuch,  180 Seiten
15,90€
SYNERGIA-Verlag
ISBN-10: 3944615360
ISBN-13: 978-3944615363

 

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Raum für ungeweinte Tränen

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Emotionskultur

Wir zeigen, wie unbewusstes sowie nicht genutzte menschliche Fähigkeiten: Träumen, Fantasie, Intuition, Empathie, Leidenschaft, kreativ sein, gefühlvoll und empfindsam sein –  das Zusammenwirken deutlich bereichern und verbessern.

Bei uns haben starke Gefühle wie Trauer Platz, ebenso wie mutige Gedanken und Taten.

Erleben Sie, dass es möglich ist, scheinbar ausschließliches zu verbinden und dass Freude, Spiel, Phantasie und Emotionen nicht das Gegenteil sind von Effizienz, Leistung und Erfolg.

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