In Dragon Dreaming steht der Drache für das was wir fürchten im Innen und Außen. Der Drache repräsentiert unsere inneren und äußeren Widersacher und Kritiker unserer Vorhaben.

Dragon Dreaming bezieht sich auf den „Drako“ in vielen Mythen, den Drachen also, der gefunden werden musste, weil er die Schätze, das Gold der Gemeinschaft hütet und den „Helden“ wieder an seine Kräfte erinnert. 

Und die Träume und Sehnsüchte enthalten des Wissen um den zu holenden Schatz. Die Träume sind der Motor und den Anstoss sich auf den Weg zu machen. Es ist die Bereitschaft, seine Komfortzone und die „Box“ des bekannten und sicheren zu verlassen und sich den Widersachern, den Drachen zu begegnen und sich der Auseinandersetzung zu stellen. 

Der Drache ist nicht die Angst! Die Angst, ist das, was uns abhält und zurückhält den Drachen wirklich zu sehen. Angst verkleinert unser Sichtfeld und macht es fast unmöglich die Realität zu sehen. Weitergehen, Hinsehen, Hinsehen, Hinsehen, bis der Nebel des Alten, des Geglaubten, gefürchteten sich lichtet und mensch sehen kann, was wirklich da ist. Das ist Dragon Dreaming.

In vielen Märchen wird der Drache kurzerhand von dem Helden getötet. Das ist eine Verkürzung der Geschichte und eine Vermischung von Gefühl und Realität. Was den Drachen zum lebensbedrohlichen Drachen macht sind meist nur unsere Projektionen.

Wie viele Male habe ich es erlebt, dass das tödliche des Drachens daher rührt, dass wir zurückschrecken, zu schnelle Schritte tun … und eben nicht genau hinschauen.

In Projekten und Beziehungen heißt das eben nicht zwangsläufig Rückzug und Aufgabe oder gleich das Schwert oder Gift herausziehen. 

Meist ist der Drachen dann gar nicht so groß, bissig und gefährlich wie befürchtet und wir wiederum nicht so schwach, wehrlos und ausgeliefert wie gedacht.